Zur Geburt eines Kindes gratuliert man den Eltern und wünscht ihnen und dem Kind alles Gute. Wünsche alleine reichen erfahrungsgemäß aber nicht aus, um die Herausforderungen zu stemmen, die einem das Leben stellt. In diesem Wissen sparen Großeltern, Paten und Eltern für die kleinen Neuankömmlinge, um zumindest eine finanzielle Starthilfe geben zu können. Oft wird bei der Wahl eines Sparprodukts leider nur an den Kapitalbedarf gedacht, den das Kind mit Erreichen der Volljährigkeit hat. Wir möchten hier gerne altbewährte und neue modernere Möglichkeiten vorstellen.

Die Einsatzmöglichkeiten eines lebensbegleitenden Kindervorsorgevertrags sind sehr vielfältig:

  • Führerschein/erstes Auto
  • Arbeitskraftabsicherung (BU-Option)
  • Altersrente
  • Gesundheitsvorsorge
  • Unfallvorsorge
  • Pflegevorsorge
  • Ausbildung (Studium)
  • Absicherung der Arbeitskraft
  • Krankenversorgung
  • Vermeidung von Altersarmut

Die übliche Idee der Ausbildungsversicherung

Klassisch steht bei der Geburt eines Kindes regelmäßig die Idee im Raum, etwas zu sparen, bis es die Volljährigkeit
erreicht hat. Meist hat man hier den Führerschein und ein erstes Auto im Sinn, für die das Geld eingesetzt werden kann. Kommt das Geld dann zur Auszahlung, ist der Vertrag beendet. Das viel größere Problem der Altersarmut, das bereits heute ein greifbares Schreckgespenst ist, geht man so noch nicht an.

Der Zinseszinseffekt ist der beste Freund des Kindes

Gerade weil es noch so viele Jahre bis zum Ruhestand vor sich hat, mausern sich auch kleine Sparraten zu beachtlichen Auszahlungen. So kann man ein wirklich großes Problem schon kurz nach der Geburt mildern helfen.

Schön ist, dass Sie sich nicht entscheiden müssen, welchen Weg Sie bei der Kindervorsorge gehen. Beide Fliegen können mit einer Klatsche geschlagen werden.
Entnehmen Sie zu gegebener Zeit einfach den benötigten Betrag aus dem Vertragsguthaben. Danach können Sie weiter für den jungen Erwachsenen sparen, wenn Sie möchten.Der Vertrag kann aber auch auf den jungen Erwachsenen überschrieben werden, der dann selbst weiter für sein Alter spart. Sie können aber auch einfach das Guthaben liegen lassen und die Zeit samt Zinseszins für sich bzw. das Alter des Kindes arbeiten lassen.

Moderne Kindervorsorge ist flexibel genug, sich auf die Veränderungen im Leben aller Beteiligten einzustellen.
Verzichten Sie nicht einfach auf diesen Vorteil.

Gesundheitsvorsorge

Für gesetzlich krankenversicherte Kinder gelten dieselben Einschränkungen wie für Erwachsene. Die Notwendigkeit für Krankenzusatzversicherungsschutz ist daher ebenso hoch. Die Absicherung ist durch die hinterlegten Kinderbeiträge aber ungleich preisgünstiger zu haben. Vor allem in den Bereichen, in denen Sie das zu versichernde Kind gerne in den Händen eines erfahrenen Experten wissen möchten (z. B. bei einer Herz-OP oder einer Krebsbehandlung), ist ein stationärer Zusatztarif Gold wert. Für wenige Euro im Monat schenken Sie neben der Behandlung durch den sog. „Chefarzt“ auch eine bessere Klinikunterbringung (1- oder 2-Bett-Zimmer) – bei manchen Tarifen werden auch die Unterbringung für einen begleitenden Elternteil mit übernommen (Rooming-In). Auch andere Bereiche können für Kinder sehr preiswert abgesichert werden (z. B. Heilpraktikerleistungen, Sehhilfen, kieferorthopädische Leistungen, etc.). Gerne zeigen wir Ihnen auch hier die Möglichkeiten des Markts.

Unfallvorsorge

Kinder sind unfallgefährdeter als Erwachsene. Sie schätzen oft die Folgen ihrer Handlungen noch falsch ein und werden im Straßenverkehr leichter übersehen. Ein Unfall kann zu einer dauerhaften Invalidität führen, die ein Kind sein Leben lang begleiten und einschränken kann. Ein Unfall in frühen Jahren kann dazu führen, dass Schule und Ausbildung erschwert werden. Eine Unfallversicherung kann hier für Erleichterungen sorgen. Viele Bereiche können auf den neuen Bedarf angepasst werden (z. B. Auffahrtrampen für Rollstuhl, hochwertige Prothesen, später ein behindertengerecht umgebauter PKW,…) – das kostet allerdings alles Geld. Nicht überall beteiligt sich die Krankenkasse. Nur wer selbstVorsorge trifft, kann sicher sein, dass im schlimmsten Fall genügend Mittel vorhanden sind, um ein optimales Umfeld für das Kind zu schaffen. Der Einschluss einer Unfallrente stellt bis zu einem gewissen Alter eine der wenigen Möglichkeiten dar, für ein Kind überhaupt einen künftigen Einkommensverlust abzusichern.

Pflegevorsorge

Auch wenn es in Anzeigenwerbungen immer ein wenig den Anschein hat, ist Pflege kein Thema ausschließlich für alte
Leute. Zwar sind nur knapp 15 % aller Pflegebedürftigen jünger als 60 – diese jungen Pflegefälle verweilen dafür aber
ungleich länger in diesem Status, da ihre Lebenserwartung noch entsprechend länger ist. Je jünger der Pflegepatient,
desto höher sind die Gesamtkosten, die für eine professionelle Pflege anfallen. Auch hier wirkt sich das junge Alter sehr positiv auf die Höhe der Beiträge aus. Neben Unfällen sind es vor allem Erkrankungen wie z. B. eine Meningitis nach einem Zeckenbiss, die zur Pflegebedürftigkeit führen.