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Pflegerente

Im Gegensatz zur Pflegetagegeldversicherung, die über einen Krankversicherer abgeschlossen werden kann, handelt es sich bei der Pflegerente um eine Versicherungsform, welche von den Lebensversicherern angeboten wird.

Der Versicherer zahlt eine vereinbarte Monatsrente, unabhängig von den tatsächlichen Aufwendungen und egal, von wem man gepflegt wird und wo die Pflege stattfindet. Das Pflegefallrisiko wird hierbei mit einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung abgesichert. Die Höhe des Pflegerentenanspruchs richtet sich ausschließlich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit (Pflegestufen) des Versicherten.

Anders als Krankenversicherer sagt der Lebensversicherer eine Leistung zu und kann sie nicht mehr durch Beitrags- anpassungsklauseln nachträglich verändern (diese Regelungen sehen Krankenversicherungsunternehmen grundsätzlich vor). Aus diesem Grund ist der Beitrag zu einer derartigen Versorgung auch tendenziell etwas teurer. Die Pflegerentenversicherung bietet darüber hinaus eine Überschussbeteiligung an, die zur Erhöhung der Versicherungsleistung oder auch zur Beitragsreduktion eingesetzt werden kann.

Folgendes wird bei der Prämienberechnung berücksichtigt:

  • Höhe der Absicherung
  • Eintrittsalter
  • Gesundheitszustand bei Abschluss des Vertrages

Gerne vergleichen wir für Sie die Vor- und/oder Nachteile der Pflegerente gegenüber des Pflegetagegeldes.

Das Thema: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Das Gesetz sieht für den Ernstfall keine automatische Vertretungsbefugnis des Ehepartners oder eines nahen Angehörigen vor. Um zu vermeiden, dass andere fremde Personen über Ihr weiteres Befinden entscheiden, ist es wesentlich, die Möglichkeiten der Vorsorge zu kennen.
Rechtzeitige Vorsorge macht eine selbstbestimmte Lebensführung möglich, auch für die Lebenslagen, in denen man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Mit einer entsprechenden Vorsorge, kann jeder schon in gesunden Tagen vorausschauend für die Wechselfälle des Lebens entscheiden.
Überlassen Sie nichts dem Zufall, sondern sorgen Sie vor – gerne beraten wir Sie hierzu über die Möglichkeiten der Vorsorge.

Pflegezusatzversicherung

Im Jahr 2008 gab es in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung rund 2,1 Millionen Leistungsempfänger. Häufigste Ursachen für einen Pflegefall sind Schlaganfall, Herzinfarkt und Krebserkrankungen.

Reichen im Pflegefall die privaten finanziellen Mittel der Pflegeperson für die Deckung der Pflegekosten nicht aus, werden die nächsten Angehörigen vom Sozialamt in die Pflicht genommen.

Für wen ist die Versicherung?

Für jeden, der sich selbst und seine nächsten Angehörigen vor den finanziellen Folgen im Pflegefall schützen möchte.

Was ist versicherbar?

Grundsätzlich sind folgende Varianten der Pflegezusatzversicherung möglich:

  • Pflegetagegeld
  • Pflegekostenversicherung
  • Pflegerenten

Gerne beraten wir Sie hirzu ausführlich.

Auch zum Thema Vollmacht und Patientenverfügung können Sie uns ansprechen – wir informieren Sie gerne über die  Möglichkeiten und Notwendigkeit.